Detox – Frühjahrsputz für Körper und Seele


„Detox“ ist in aller Munde. Kein Wunder, propagiert diese Kur eine sowohl körperliche als auch seelische Reinigung mit einhergehendem Gewichtsverlust. Eine Detox-Kur hilft den Körper von Schadstoffen, die laufend über die Nahrung und Umwelt zu uns gelangen, zu befreien. Manchmal sind Leber, Darm und Nieren mit der Ausscheidung dieser überfordert. In diesem Fall kann eine Entgiftung durch eine passende Ernährung hilfreich sein. Angeblich, denn die Wissenschaft zeigt sich eher skeptisch. 

Anfänglich sollte der Begriff „Detox“ genauer erklärt werden. Doch das ist gar nicht so einfach, denn eine klare, einheitliche Definition gibt es bis dato nicht. Es werden zahlreiche unterschiedliche Programme und Ernährungspläne angeboten. Ein paar seien hier aufgezählt. 

Allgemein soll auf säurebildende Lebensmittel, wie Fleisch, Milchprodukte, Zucker, Alkohol, Kaffee und Weißmehl für eine bis vier Wochen verzichtet werden. Denn diese bringen das Säure-Basen-Gleichgewicht durcheinander, weshalb wir uns müde und erschöpft fühlen. Auch die Haut leidet darunter. Deshalb sollen nun vordergründig Obst und Gemüse  auf dem Ernährungsplan stehen. Vor allem Brokkoli, Zucchini, Spinat, Sellerie und Spargel wirken besonders unterstützend. Pflanzliche Fette, enthalten in Nüssen oder Avocados, sind nötig um gewisse Vitamine zu verwerten. Manche Programme verzichten völlig auf feste Nahrung, stattdessen sollen Suppen, Smoothies sowie Obst- und Gemüsesäfte konsumiert werden. Andere nehmen Getreide, wie Quinoa, Dinkel oder Hafer und auch eiweißhaltige Lebensmittel, wie Hülsenfrüchte, Nüsse und Tofu in ihren Ernährungsplan auf. Wichtig ist ausreichend Flüssigkeit in Form von mindestens zwei Liter Wasser und Kräutertees zu sich zu nehmen. Außerdem darf reichlich Bewegung nicht fehlen. Auch der eine oder andere Saunabesuch kann hilfreich sein, da wir Gifte auch über Schweiß ausscheiden. 

Doch jede Medaille hat zwei Seiten. So birgt auch die Detoxification Nachteile, die bei Schlagwörtern wie „Gewichtsverlust“ und „Reinigung“ womöglich nicht bedacht werden. Neben dem Gesichtspunkt, dass diese Kur erst ab fünf Tagen Sinn macht, sind die ersten Tage gekennzeichnet durch starke Hungergefühle sowie zum Teil durch Verdauungsstörungen, Kopfweh und Schmerzen der Extremitäten, einhergehend mit Stimmungsschwankungen. Die größte Gefahr dieser Diät ist, danach in alte Muster zurückzufallen, wodurch der berühmte Jojo-Effekt vorprogrammiert ist.  

Wie anfänglich erwähnt, gibt es seitens der Wissenschaft Kritik, denn diese ist der Ansicht, dass gesunde Körper belastende Stoffe ohne Hilfe ausscheiden können. Es wird nicht nachgewiesen, ob sich Giftstoffe, sogenannte „Schlacken“ im Körper befinden und ob es ohne Detox zu gesundheitlichen Schäden kommen würde. Gegen kurze Detox-Kuren ist nichts einzuwenden, jedoch würde eine derartige wochenlange Diät eine Nährstoffunterversorgung bewirken. 

Im Grunde sollte jeder für sich selbst entscheiden, ob sein Körper eine strenge Detox-Kur nötig hat, oder ob es reicht allgemein auf eine gesunde Ernährung zu achten, bei der auch das ein oder andere Stück Fleisch vorkommen darf.

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